Montag, 8. Februar 2016

Rezension Der Sodomit



 

















 Klappentext:

Ungarn im 15. Jahrhundert. Mihály Szábo ist Arzt im Dienste König Matthias Corvinus. Der Wissenschaft verpflichtet kämpft er nicht nur gegen die Pest, sondern auch gegen den Vorwurf der Ketzerei.
Als ein junger Mann wegen seines Buckels halb totgeschlagen wird, sieht sich Mihály als Arzt und als Mann herausgefordert. Er kümmert sich um "das Hexenbalg" und macht es sich zur Aufgabe, seine Entstellung zu richten. Doch während der schmerzhaften Prozedur kehren Gefühle zurück, die besser im Verborgenen geblieben wären …



Fazit:




Sasori führt uns ins 15. Jahrhundert zurück. Schon auf den ersten Seiten ist man mitten in der Geschichte gefangen. Mihaly ist ein toller Mann, der nicht nur als Arzt eine gute Figur macht, sondern auch als Mann selbst. Ich fühlte mich sofort zu ihm hingezogen. Als Mihaly dann im Verlaufe der Geschichte auf das Hexenbalg trifft, seufzte ich erst einmal auf. Was dieser arme junge Mann schon alles in seinem Leben erdulden musste, wünscht man sich keinem. Als er dann auf Mihaly trifft, scheint er das erste Mal in seinem Leben einen Freund zu haben. Ein paar Mal musste ich die Luft anhalten, da ich einfach nur dachte „Was?“ Ich fühlte mich in der Welt um Mihaly total wohl. Genauer gesagt war ich sogar sehr traurig als das Buch zu Ende war. Selbst in schlimmen Situationen, schafft die Autorin mit Witz und Charme zu punkten. Für mich war es ein wahres Lesevergnügen, und kann es nur jedem empfehlen.


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