Dienstag, 1. März 2016

Rezension Diana Wintermeer Honigsommer

 




















Klappentext:


Am Rande einer beschaulichen Kleinstadt leben die Harrisons und die Johnsons in gut nachbarschaftlicher Freundschaft. Oft trifft man sich zum Plausch am Gartenzaun oder spontan zum gemeinsamen Grillfest. Sam und Alex, die gleichaltrigen Söhne der beiden Familien, wachsen in dieser ländlichen Idylle wohlbehütet auf. Sie gehen in dieselbe Klasse und sind die besten Freunde. Was die Eltern jedoch nicht ahnen: zwischen ihren pubertierenden Söhnen besteht mehr als bloße Freundschaft. Sam ist in seinen besten Freund verliebt, seitdem er denken kann, doch erst als er dem Kindesalter entwächst, beginnt er zu verstehen, was das wirklich bedeutet. Eines Tages macht Alex spontan den Vorschlag, ein Boot zu mieten und zu der Insel hinüberzufahren, die weit draußen auf dem See liegt. Sam stimmt der Idee begeistert zu und die beiden Freunde brechen zu ihrem bisher größten Abenteuer auf. Der Campingtrip hält dabei nicht nur für Sam einige Überraschungen bereit. In der Abgeschiedenheit der Insel kommen sich die beiden Jungen näher als jemals zuvor …
 
Fazit:


So süß wie Honig, so heiß wie der Sommer.
HonigSommer ist ein atemberaubendes Buch. Diana Wintermeer erzählt uns hier die Geschichte über Sam und Alex. Sam gerade 10 Jahre alt zieht mit seinen Eltern aufs Land. Dort lernt er den gleichaltrigen Alex kennen. Sofort sind beide voneinander hin und weg. Alex ist eher der Draufgänger der von nichts Angst zu haben scheint. Sam hingegen ist ein armer Tropf der mehr im Krankenbett verbrachte als mit Freunden. Er wünscht sich eigentlich einen Freund und den findet er in Alex. Alex zeigt ihm die Imkerei seiner Eltern und um Sam ist es geschehen. Beide sind unzertrennlich. Sie unternehmen alles zusammen. Das zeigt sich auch in den weiteren Jahren. Wo Sam ist, ist auch Alex und wo Alex ist, ist auch Sam. Ich habe das sehr genossen. Neben Sam und Alex gibt es noch Ann. Ann ist einfach eine tolle Freundin. Eine Freundin die sich jeder wünscht. Sie ist Hilfsbereit und aufopferungsvoll. Wo sie kann hilft sie ihren Freunden. Das merkt auch Sam, der immer wieder zu ihr geht um Rat zu suchen.

Diana Wintermeer hat hier ein erstaunlich gutes Buch geschrieben. Man begleitet die beiden von ihrem 10 Lebensjahr an. Erlebt mit ihnen die Pubertät und die erste Liebe. Das gegenseitige antasten und sich und seinen Körper kennen lernen hat Diana hier wunderbar beschrieben. Wen wundert es da nicht dass die beiden ihre ersten sexuellen Erfahrungen mit sich machen. Schnell ist eigentlich für Sam klar dass er in Alex verliebt ist. Doch für Alex ist das alles nicht so leicht zu akzeptieren. Gegen Ende der Geschichte musste ich dann doch noch weinen. Weil etwas Schreckliches passiert. Ich mochte das Buch von Anfang an und wurde nicht enttäuscht. Das einzige was ich bemängeln könnte, wäre das der Schluss mir zu kurz war. Da hätte ich gerne noch etwas mehr gelesen. Aber das ist für Mich kein Minuspunkt.  Ich war begeistert und bin es noch immer.
 

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Autorenprofil: Diana Wintermeer 
 

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